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Das Haus

Das ibz ist seit 1995 in seinen heutigen Räumen in der Kaiserallee 12 d.

Historie

Die Weichenstellung für die Entstehung des Internationalen Begegnungszentrums wurde in den 70er Jahren mit dem von der Stadt Karlsruhe angemieteten Gebäude in der Otto-Sachs-Straße gelegt.

 Auf 1226 qm Nutzfläche entstand das „Ausländerzentrum“ für ausländische Vereine, die über viele Jahre hinweg aktive und vielseitige Vereinsarbeit leisteten und durch ihr Engagement das Interesse vieler Karlsruher BürgerInnen für ihre Heimatländer wecken konnten. Verwaltet wurde das Zentrum durch die Gesellschaft für Ausländerfragen unter der Leitung von Frau Pham-Thi.

 

Während dieser Jahre wurde, insbesondere nach der Bildung des Ausländerbeirats, immer wieder der Wunsch geäußert nach mehr vereinsübergreifender interkultureller Arbeit sowie einem stärkerem Bemühen um Integration. Einer der ersten, der die Bedeutung von Gedankenaustausch und Begegnung für den Erfolg von Integration gesehen hat, war Mir Mohammad Mir Mohammedi. Bis zu seinem Tod im Jahre 2003 blieb er ein begeisterter Wegbegleiter des ibz.

 

Nachdem der DRK-Landesverband als Eigentümer des Anwesens Eigenbedarf anmeldete, begann ein jahrelanges Suchen des damaligen Dezernenten für Ausländerfragen, Bürgermeister Norbert Vöhringer, nach geeigneten Räumen.

Anfang der 90er Jahre ergab sich die Möglichkeit eines Umzugs in das ehemalige Kasernengebäude neben der Volkshochschule. Nach Abschluss der Verhandlungen und der Zustimmung des Ausländerbeirates sowie des Gemeinderates erfolgte schließlich der Umbau des zwischenzeitlich im Eigentum der Volkswohnung befindlichen Gebäudes.

 

Eine kleine Kommission des Ausländerbeirates unter Vorsitz von Norbert Vöhringer begleitete das Projekt fast zwei Jahre lang von der Idee bis zur Umsetzung. Mit dem Umzug in ein neues Zuhause ging auch die Erarbeitung eines neuen Konzepts einher. Wichtigstes Ziel für das Haus in der Kaiserallee war, ein interkulturelles Zentrum zu schaffen, in dem neben möglichst vielen ausländischen Vereinen und interkulturellen Organisationen auch genügend Raum für Kommunikation und Begegnung bleiben sollte. Multifunktionale Räume sollten Zugewanderten und „Einheimischen“ für kulturelle und gesellschaftspolitische Veranstaltungen zur Verfügung stehen und so zur Integration und zum besseren Verstehen beitragen. Das Internationale Begegnungszentrum öffnete seine Türen am 18.05.1995.

 

Seitdem hat sich einiges getan. Selbstverständlich haben auch die verschiedenen LeiterInnen das ibz individuell beeinflusst und dessen Gesicht geprägt.

 

Von Januar 1995 bis April 1996 und nochmals von Januar bis Mai 1999 hat Atila Erginos das ibz kommissarisch geführt. Die erste Leiterin Antonella Serio (Juni 1996 bis Dezember 1998) hat mit viel Engagement das Café Globus aufgebaut und das Kulturprogramm “KULTURDIALOG“ initiiert.

 

Danach gestaltete Marion Schuchardt ab Juni 1999 als Leiterin 13 Jahre lang das ibz mit ihren Ideen. Unter ihrer Führung wurde das Kulturprogramm ausgebaut, Integrationsprojekte auf den Weg gebracht und ein Netz von KooperationspartnerInnen aufgebaut.

Nach ihrem Weggang im Mai 2012 hat Dr. Iris Sardarabady kommissarisch das ibz geleitet.

 

Genauso wichtig für die Entwicklung des ibz waren die Vorsitzenden: Franz Hoss hat von 1995-1999 die Arbeitsgemeinschaft ibz souverän und mit Weitsicht geführt und wurde 1999 von Norbert Vöhringer abgelöst, der aus seinem Amt als Sozialbürgermeister der Stadt Karlsruhe ausschied. Bis 2014 hat er das ibz stark geformt und mit seinen Ideen geprägt.

 

Heute

Ab Januar 2013 ging das ibz neue Wege. Dr. Eva Geerken und Dr. Iris Sardarabady wurden als Leitungstandem mit der Führung des ibz betraut. Zur selben Zeit wurde aus der Arbeitsgemeinschaft ibz ein eingetragener gemeinnütziger Verein.

Die Integrationsarbeit des ibz steht weiterhin auf zwei Säulen: einerseits die Vermittlung von themenspezifischer Information und andererseits die Begegnungen. Dies soll zum besseren Verständnis zwischen KarlsruherInnen mit und ohne Migrationsgeschichte beitragen. Ein wichtiges Instrument hierfür ist nach wie vor der „KULTURDIALOG” mit seinem vielfältigen Angebot an gesellschaftspolitischen, interkulturellen und interreligiösen Veranstaltungen, aber auch die mittlerweile acht großen und erfolgreichen ibz-Integrationsprojekte und verschiedene Angebote Dritter.

 

Den Vorsitz des Vereins hat seit 2014 Barbara Mehnert, die mit viel Herzblut und vielversprechenden Visionen für das ibz diese Verantwortung übernommen hat.